Velo für Verwaltung, Verbände und Volk

Pro Velo Bern begrüsst die Eröffnung der Velohauptroute Wankdorf und den Start des partizipativen Prozesses der Velo-Offensive freudig. David Stampfli, Präsident von Pro Velo Bern: „Wir freuen uns sehr, dass nun auch Bern von einer Velohauptroute, der effizientesten Verbindung im Stadtverkehr, profitieren kann.“ Pro Velo Bern nimmt sehr gerne am partizipativen Prozess der Velo-Offensive teil. Rebecca Müller, Geschäftsführerin von Pro Velo Bern: „Wir sind startklar, um unser fast vierzigjähriges Velo-Knowhow einzubringen.“

Wenn in Bern bald rund 20 Prozent des Gesamtverkehrs aufs Velo entfallen sollen, muss die Infrastruktur einfach, verständlich und sehr komfortabel sein. Dies ist nur möglich, wenn alle – Verwaltung, Verbände und Volk – dem Velo einen wichtigen Platz im Kopf und in dieser Stadt zugestehen. Den Platz, den das Velo schon mal hatte und dann an die Autos und den öV verlor.

Ab in die Offensive!
Nach dem verwaltungsinternen Prozess, der seit langem nötig war und den Pro Velo Bern sehr begrüsst hat, geht nun die Velo-Offensive in die Phase der öffentlichen Partizipation. Pro Velo Bern hält es für eminent wichtig, dass Veloanliegen breit abgestützt werden und in vielen Aspekten des öffentlichen Lebens einfliessen. Soll in Bern eine echte Velokultur entstehen, dann muss der „Mobilité douce“ klar die Priorität gegeben werden und dieses Bewusstsein von Anfang an in jegliches Projekt einfliessen. Pro Velo Bern ist bereit, die Stadt mit ihrer fast vierzigjährigen Erfahrung zu unterstützen und die neue Velokultur aktiv mitzugestalten.

Velohauptroute Wankdorf: Ein guter Start
Pro Velo Bern freut sich sehr, dass es nun mit den lange geforderten Velohauptrouten vorwärts geht und die erste eingeweiht werden kann. Ein guter Start und auch noch viel Arbeit zu tun. Rebecca Müller, Geschäftsführerin von Pro Velo Bern: „Gerade an neuralgischen Punkten müssen Velohauptrouten konsequent durchgezogen werden.“ So wartet Pro Velo Bern ungeduldig auf eine gute Lösung für die Lorrainebrücke. Diese Velohauptroute soll Teil eines Netzes werden, das die Stadt Bern durchzieht und darüber hinausgeht. David Stampfli, Präsident von Pro Velo Bern: „Velohauptrouten müssen mit den umliegenden Gemeinden abgestimmt werden, damit sie auch wirklich ihren Vorteil als schnelle, sichere und platzsparende Alternative zum motorisierten Individualverkehr und zum öffentlichen Verkehr ausspielen können.“