Pro Velo Bern begrüsst die Unterstützung des Bundes für die FussgängerInnen- und Velobrücke Breitenrain-Länggasse

Pro Velo Bern fordert seit Langem, dass mit der Planung der Velobrücke vorwärts gemacht wird. Nun hat auch der Bund dieses Projekt als gut beurteilt und es soll namhafte Beiträge aus dem Infrastrukturfonds erhalten. „Es ist endgültig Zeit für die Stadt und den Kanton, die Schliessung dieser Netzlücke zügig in die Hand zu nehmen“, sagt David Stampfli, Präsident von Pro Velo Bern.

Velofahren in der Stadt muss sicher, schnell und steigungsarm sein. Diese Punkte erfüllt die Velobrücke über die Aare. Bund, Kanton und Stadt schätzen den Nutzen des Projekts genauso ein, der Bund hat dies nun in der Vorlage zur zweiten Generation der Agglomerationsprogramme Verkehr und Siedlung aufgezeigt. Pro Velo Bern fordert die Stadt auf, endlich weitere Planungsschritte vorzunehmen und die Brücke bis 2019 zu realisieren. David Stampfli: „Die Stadt Bern braucht dieses Leuchtturmprojekt für den Alltagsverkehr und den Tourismus.“

Mit der bevorzugten Linienführung würde die 440 Meter lange Brücke von der Inneren Enge über die Aare bis zur Polygonbrücke reichen und die Länggasse ohne Höhendifferenz direkt mit dem Breitenrain verbinden. Auf beiden Seiten könnten 60‘000 Personen von dieser Verbindung profitieren, die TouristInnen auf der Suche nach einer spektakulären Aussicht nicht mitgezählt.

In Bern kann die Brücke über die Aare eine heutige Netzlücke im Veloverkehr perfekt geschlossen werden. Zudem können Velofahrende die gefährlichen und überlasteten Verkehrsnadelöhre am Bollwerk und auf der Schützenmatte umgehen. Pro Velo Bern wird in nächster Zeit das Projekt mit verschiedenen Massnahmen weiter unterstützen.

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