Panoramabrücke: Stadtrats-Hürde genommen!

Der Stadtrat der Stadt Bern hat dem Planungskredit für die Fuss- und Veloverkehrsverbindung Breitenrain-Länggasse klar zugestimmt. Damit kommt das Projekt einen Schritt weiter: Es wird nun abgeklärt, welche Variante die beste ist und wo die zu liegen käme. Ziel ist, 2016 ein Projekt für das 3. Agglomerationsprogramm einzureichen.

Die Argumente gegen das Projekt waren teils schon bekannt: Zu teuer, zu wenig Nutzen oder kein touristisches Potential. Von diesen Argumenten liessen sich aber nur 19 Personen überzeugen. Die Mehrheit von 40 StadträtInnen ist der Meinung, dass es richtig ist, nun abzuklären, wie die Netzlücke des Fuss- und Veloverkehrs sinnvoll geschlossen werden kann. Gerade mit dem nun gesprochenen Kredit kann abgeklärt werden, wie und wo eine Brücke in den Aareraum integriert werden kann – mit dem Ziel, den möglichst grössten Nutzen für den Fuss- und Veloverkehr zu erreichen. Geschlossen für den Kredit sprachen sich die Parteien AL, JA!, EVP, GB, GFL, GLP, GPB-DA und SP aus, teilweise dafür war die BDP. Dagegen stimmten geschlossen die CVP, FDP, SVP und die PdA.

Das Komitee Pro Panoramabrücke begrüsst den Entscheid des Stadtrates. Die Kosten einer solchen Verbindung werden um einiges tiefer sein, als für andere Projekte investiert werden. Trotzdem können ab ca. 2020 über 120‘000 Wohn- und Arbeitsplätze von der neuen Verbindung profitieren. Dies auf eine ökologische Weise, nämlich zu Fuss oder mit dem Velo. Es ist nicht verständlich, dass bei Projekten für den Fuss- und Veloverkehr bei vertretbaren Kosten im zweistelligen Millionenbereich sofort von unverhältnismässigen Kosten gesprochen wird. Investitionen beim MIV oder beim ÖV sind jeweils zigfach höher – regelmässig im dreistelligen Millionenbereich.

 

Zudem zeichnet sich ab, dass die Brücke atemberaubende Ausblicke auf die Stadt Bern und die Alpen bieten wird. Ein neues Highlight für die Stadt Bern!

Das Komitee Pro Panoramabrücke, bei dem auch Pro Velo Mitglied ist, hat ein Modell im Rathaus ausgestellt, das zeigt, wie dereinst die Brücke die beiden Quartiere Länggasse und Breitenrein attraktiv für Velo, Fussverkehr und Tourismus verbinden könnte. 

Mehr Infos hier und auf der Webseite des Komitees Pro Panoramabrücke