Panoramabrücke: Plausible Bestvariante

Pro Velo Bern freut sich, dass die Stadt Bern das Projekt "Fuss- und Veloverkehrsbrücke (FVV) Breitenrain – Länggasse“ in den vergangenen Monaten erfolgreich vorangetrieben hat. Die Bestvarianten sind plausibel und sollen so weiterverfolgt werden. David Stampfli, Präsident Pro Velo Bern: „Eine Erweiterung des Perimeters der Variante D7 Richtung Bierhübeli verspricht zusätzliche NutzerInnen und etwas weniger Höhenmeter – zentrale Kriterien für Pro Velo Bern.“

Der Synthesebericht zeigt für Pro Velo Bern gut nachvollziehbar auf, welche Varianten am geeignetsten sind, um für die Velofahrenden und FussgängerInnen zwischen den beiden Quartiere Länggasse und Breitenrain endlich eine schnelle und gleichzeitig attraktive Verbindung zu schaffen, die weit über die beiden Quartiere hinausstrahlen wird.

Plausible Bestvarianten
Übereinstimmend mit den Verfassern des Berichts kommen auch wir zum Schluss, dass die Varianten D6 und D7 ein sehr grosses Nutzerpotential für die Velofahrenden und FussgängerInnen haben. Die anderen geprüften Varianten mögen zum Teil kostengünstiger sein, sie bieten aber entweder deutlich zu wenig Attraktivitätsgewinn und erzielen deswegen nicht den gewünschten Nutzen oder sie haben grosse städtebauliche Nachteile.

Erweiterung des Perimeters der Variante D7 Richtung Süden
Die Variante D7 hat gegenüber der Variante D6 insbesondere Vorteile bei den städtebaulichen Aspekten, dafür schneidet sie beim Ziel "Benutzerfreundlichkeit" nicht ganz gleich gut ab wie D6 und es wird eine deutlich tiefere NutzerInnenzahl pro Tag (5000 anstelle von 5750 Velos pro Tag) angenommen.
Pro Velo Bern schlägt vor, den Perimeter zur Weiterbearbeitung auf Seite der Brückenankunft Länggasse in Richtung Süden (z. B.: Bereich Innere Enge -Daxelhoferstrasse) zu erweitern. Der Vorteil dieser Erweiterung bestünde im Attraktivitätsgewinn durch die Nähe zum Bierhübeli und im Sachverhalt, dass die Velofahrenden pro Fahrt etwas weniger Höhenmeter überwinden müssten, um auf die gegenüberliegende Aareseite zu gelangen.

Es geht nicht nur um eine Brücke, es geht um ein attraktives Netz
Pro Velo Bern ist überzeugt, dass eine Brücke wie diese als Teil eines attraktiven und zusammenhängenden Netzes –eines Netzes von schnellen Verbindungen (Velorouten) - geplant werden muss. Ein zentrales Anliegen ist uns in diesem Sinne auch die Erschliessung der Brückenköpfe. Sie muss in Bezug auf Durchfahrtsbreiten, Übersichtlichkeit usw. gut gelöst werden. Sei es als attraktive Verbindung abseits des Autoverkehrs und der Tramschienen, sei als Ausflugsziel für TouristInnen und Einheimische: Die Brücke soll für viele ein angenehmer Ort sein, um die Aare zu queren. Es ist deshalb darauf zu achten, dass die Brücke in genügender Breite geplant und realisiert wird und die verschiedenen Bedürfnisse - von Velofahrenden, TouristInnen und FussgängerInnen - berücksichtigt werden.