Panoramabrücke kombiniert mit Velobahnen

Pro Velo Bern begrüsst die gestern an der Infoveranstaltung vorgestellte 
Bestvariante einer Brücke zwischen Polygonstrasse und Innerer Enge. 
David Stampfli, Präsident von Pro Velo Bern: «Die Brücke wird – wenn sie fürs Velo gut erschlossen und in ein Netz von Velobahnen eingebettet wird – dem Velofahren in der Stadt und Region Bern einen grossen Schub verleihen.»

Pro Velo Bern hat an den Partizipationsveranstaltungen teilgenommen und ist überzeugt, dass die erkorene Bestvariante die sinnvolle Verbindung für die tausenden von Arbeitsplätzen und Wohnungen ist.

Die Fuss- und Velobrücke muss in ein Velobahnnetz eingebettet werden, damit sie ihre Wirkung voll entfalten kann. Zentral ist eine komfortable Erschliessung auf beiden Seiten der Brücke. Auch Velofahrende, die die bisherige Strecke aus Sicherheitsbedenken gemieden haben, sollen dank der Panoramabrücke sicher und steigungsarm von der Länggasse in den Breitenrain kommen und wieder retour.

Die Bedeutung der Brücke soll aber weit darüber hinausgehen. Sie soll Teil eines  attraktiven Netzes von Velobahnen werden, das Velofahrende schnell und sicher von Bümpliz nach Ittigen und weit darüber hinaus führt. So kann das Velo für Pendelstrecken von 2-15 Kilometer sein wahres Potenzial entfalten und den restlichen Stadtverkehr und die Umwelt entlasten.

Zudem darf die Panoramabrücke nicht als Entschuldigung dafür dienen, dass andere wichtige Velomassnahmen nicht verwirklicht werden. Es ist ein Leuchtturm, der in eine velofreundliche Stadt eingebettet werden muss, damit er seine Wirkung entfalten kann.

David Stampfli sagt: «Verglichen mit den Investitionen in den MIV oder den ÖV, die sich regelmässig im dreistelligen Millionenbereich befinden, ist die Panoramabrücke ein preiswertes Bauwerk. Es gibt deshalb auch keinen Grund auf andere Investitionen für den Veloverkehr zu verzichten.»