Keine weitere «Velofalle» auf dem Burgernzielkreisel!

Pro Velo Bern führt Einsprache gegen ein Dienstgeleis von Bernmobil auf dem Burgernzielkreisel. Pro Velo erachtet das Projekt als unzweckmässig, nicht verhältnismässig und verkehrsgefährdend. Das Verbindungsgeleis zwischen Ostring und Muristrasse würde eine äusserst gefährliche Situation für die Velos mit sich bringen. Ausserdem müsste es in wenigen Jahren wieder herausgerissen werden. Pro Velo Bern schlägt Alternativen vor.
Käme dieses zusätzliche Geleise, so müssten viermal in zu spitzem Winkel Schienen überquert werden, was zu gefährlichen Stürzen führen kann. Zudem fragt sich Pro Velo, ob dieses Vorhaben zweckmässig ist. Das Dienstgeleis deckt nämlich nur einen von sechs möglichen Netz-Störfällen ab. Die gewünschte Netz-Redundanz ("Worbbähnli" könnte im Ostring wenden) darf nicht mit einer derartigen Verkehrsgefährdung erkauft werden. Für die Zweirichtungsfahrzeuge auf der Worber-Linie ist eine Wendeschleife ohnehin nicht nötig.

Weiter kommt hinzu, dass geplant ist, den Burgernzielkreisel in wenigen Jahren in eine "normale" Ampelkreuzung umzubauen. Die projektierte Schienenlage ist nicht kompatibel mit diesen Plänen, was bedeutet, dass die Gleise dann wieder herausgerissen werden müssten!

Pro Velo Bern schlägt folgende Alternativen vor:

  • Zuwarten, bis die neue Kreuzung realisiert wird.
  • Gleiswechselweichen für die Zweirichtungsfahrzeuge auf der Thunstrasse im Eigentrasse (keine Gefährdungen).
  • Nur eingleisige Führung statt Doppelgleis.
  • Analoges Dienstgleis beim Egghölzli statt am Burgernziel realisieren.

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Der Plan lag bis 28.9. öffentlich auf und kann hier eingesehen werden:

http://www.provelobern.ch/docs/verkehr/plan-burgernziel-dienstgleis.pdf (674 KB)

Auch unsere Einsprache können Sie via diesen Link bestellen.