Kein Abbau von Komfort und Sicherheit auf der Tiefenaustrasse!

Der Kanton hat vor, mit der Sanierung der Tiefenaustrasse die bis anhin punkto Sicherheit und Fahrkomfort für Velofahrende gute Situation unverständlicherweise zu verschlechtern. Gegen dieses Ansinnen wehrt sich Pro Velo Bern vehement.

Die Tiefenaustrasse ist eine wichtige städtische Velo-Achse von regionaler Bedeutung. Der Kanton plant nun, einen massiven Abbau bei Qualität und Sicherheit vorzunehmen. Es darf nicht sein, dass eine 32-Millionen Franken teure Sanierung so deutlich zulasten des umweltfreundlichsten Verkehrsmittels ausfällt.

Was ist geplant? Der Kanton will die Strassenbreite reduzieren und damit den Radweg Richtung Worblaufen aufheben. An seiner Stelle würde ein nicht abgetrennter Radstreifen neben einer viel schmaleren Autospur treten.

Pro Velo verlangt, dass die Fahrbahn mind. 2m breiter wird als geplant, und aarehangseitig wieder ein leichter Überhang erstellt wird. Nur so lassen sich die heutigen Radwege erhalten und damit die bestehende Sicherheit für Velofahrende gewährleisten.

Nichts einzuwenden hat Pro Velo gegen die Platzeinsparung durch das Aufheben des Mittelbanketts.