JA zum nöie Breitsch

Am 14. Juni 2015 findet die städtische Abstimmung zum Gesamtkredit "Dr nöi Breitsch" statt. Das Komitee "JA zum nöie Breitsch", bestehend aus Verbänden und Parteien, setzt sich für die Annahme dieses Gesamtprojekts ein. Auch viele Gewerbetreibende sind Mitglied und unterstützen die Umgestaltung, die dem Quartier endlich einen zentralen Platz mit hoher Lebensqualität bringen wird.

Begonnen hat das Gesamtprojekt im Jahr 2007 mit dem Projektwettbewerb zur Umgestaltung des Breitenrainplatzes. Dieses Projekt wurde seither mit weiteren Anliegen erweitert und schliesslich unter dem Namen "Dr nöi Breitsch" gebündelt, um eine optimale Koordination der verschiedenen Vorhaben zu gewährleisten.
In sieben Teilprojekten sind Umgestaltungs- und Sanierungsarbeiten von Plätzen, Strassen, sowie Abwasser- und Werkleitungen vorgesehen. Die Belastung für die betroffene Bevölkerung wird durch die Bündelung des Projekts möglichst gering gehalten.
Ein Grossteil der Kosten entfallen auf die Sanierungsarbeiten. Das Projekt hat eine mehrjährige Planung hinter sich, bei dem die Anliegen der Quartierbevölkerung in die Planung einflossen. Damit wurde beispielsweise erreicht, dass die Moser- und Rodtmattstrasse fast durchgehend auf Tempo 30 reduziert und velofreundlicher gestaltet wird.

Aus Sicht der Komiteemitglieder bringt das Gesamtprojekt folgende Vorteile:

Franziska Grossenbacher, GB-Stadträtin und Vorstandsmitglied VCS Regionalgruppe Bern hebt hervor:

„Die Verkehrsberuhigung steigert die Verkehrssicherheit und insbesondere die Schulwegsicherheit, reduziert den Lärm und sorgt für bessere Luft. Mit dem Projekt wird das Nebeneinander von zu Fussgehenden, Velo, öV und Auto gleichberechtigt und menschenfreundlich gestaltet.“

Für Michael Steiner, GFL-Stadtrat und Vorstandsmitglied von Läbigi Stadt steht fest: „Die kurzen Wege bei weniger und ruhigerem Verkehr führen zu einer besseren Aufenthaltsqualität, zu mehr Lust der Menschen zu verweilen und zu spazieren – und genau davon können die lokalen Läden profieren.“

Gisela Vollmer, Geschäftsführerin Fussverkehr Kanton Bern sieht grosse Vorteile für den Fussverkehr: „Mit dem neu gestalteten Platz werden die Querungsmöglichkeiten nun verbessert die neuen Trottoirüberfahrten machen das Zu Fuss Gehen einfacher und sicherer.“

Aber auch die Velofahrerinnen und Velofahrer profitieren: „Durch Temporeduktion, einem Kreisel beim Hotspot Viktoriaplatz, weniger Parkplätze und dafür mehr Raum sowie verbesserte Abbiegemöglichkeiten wird das Velofahren sicherer und attraktiver,“ so David Stampfli, Präsident Pro Velo Bern.

Stefan Jordi, Co-Präsident SP Stadt Bern sieht durch Verkehrsverbesserungsmassnahmen und Umgestaltung Mehrwert für Menschen: „Das Beispiel der Mittelstrasse in der Länggasse zeigt auf eindrückliche Weise, wie aus einer Begegnungszone innert kurzer Zeit ein Begegnungsort für einen ganzen Stadtteil werden kann. Der Breitenrainplatz ist der nächste Schritt auf diesem Weg.“

Auch das Gewerbe unterstützt aktiv dieses Projekt mit der Gründung eines Gewerbekomitees. Auf ihrer Homepage www.gewerbe-drnoeibreitsch.ch werden die teilnehmenden Gewerbe im Breitenrainquartier aufgelistet.

Aktionstag auf dem Breitenrainplatz

Am 16. Mai organisiert das Komitee „JA zum nöie Breitsch“ auf dem Breitenrainplatz einen Aktionstag, bei dem man hautnah die anstehenden Veränderungen sehen kann. Zwischen 10:00 und 17:00 Uhr wird derjenige Teil des Breitenrainplatzes gesperrt – Abschnitt der Breitenrainstrasse vom Vorplatz der Migros bis Höhe Lokal Barbière - der in Zukunft verkehrsfrei wird. Es wird einen Getränkeausschank angeboten durch die Barbière, feine Cornetto von der Gelateria di Berna und ein Platzgen.

Mitglieder Komitee JA zum nöie Breitsch:

SP, GB, GFL, EVP, GPB?DA, SP Bern?Nord, JA!, Junge Grüne, JUSO, VCS, Pro Velo, Fussverkehr, Läbigi Stadt, WWF, IGöV, Verein Läbigi Lorraine