Endlich! Erster konkreter Schritt Richtung Panoramabrücke Bern

Seit Jahren liegt die Projektidee für eine Fuss- und Velobrücke über die Aare, die das Nordquartier mit der Länggasse auf gleicher Höhe verbinden soll, auf dem Tisch. Der Nutzen für 120 000 Wohn- und Arbeitsplätze wurde nie bestritten und der Bund unterstützte das Projekt. Nur die Planung wurde nicht an die Hand genommen. Das Komitee «Pro Panoramabrücke Bern» unterstützt den Entscheid des Gemeinderates der Stadt Bern, nun eine fundierte Variantenbeurteilung zu erarbeiten. Zieltermin des Beginns der Realisierung dieses Bauwerkes von hoher regionaler Bedeutung muss aber 2019 bleiben.

Das am 24. März 2014 gegründete Komitee «Pro Panoramabrücke Bern» unterstützt den Entscheid des Gemeinderates, eine differenzierte Variantenbeurteilung auszuarbeiten, damit danach mit der Bestvariante 2015 ein Projektierungswettbewerb gestartet werden kann. Zusammen mit der bestehenden, 2009 erstellten Evaluation zur Linienführung, werden somit sicher genügend Grundlagen vorliegen, um zielgerichtet die weiteren Planungsschritte an die Hand zu nehmen.

Mit der Übernahme der Federführung der Stadt für dieses Leuchtturmprojekt und dem Festlegen der nächsten Planungsschritte kann nach langer Verzögerung endlich sichergestellt werden, dass das Projekt 2016 ins 3. Agglomerationsprogramm des Bundes aufgenommen werden kann – und somit die Mitfinanzierung seitens des Bundes gesichert wäre.

Das Komitee begrüsst, dass sich Stadt und Kanton endlich auf einen Kostenteiler für die Planungskosten einigen konnten. Gleichzeitig ist es aber unverständlich, dass der Kanton die Veloverbindung in der Mitwirkungsvorlage des Sachplans Veloverkehr nicht als Verbindung des kantonalen Netzes eingestuft hat. Seine Einstufung in eine Verbindung des kommunalen Netzes entspricht weder des potentiellen Nutzens und Bedeutung (auch für die kantonalen Entwicklungsschwerpunkte (Wankdorf, Ausserholligen) noch den Aussagen seiner eigenen Studien (Nachfragebeurteilung 2007).