Berne goes Copenhagen - Wie sich die Vision Velostadt verwirklichen lässt

Klaus Bondam war da. Der Direktor des Dänischen Radfahrerverbands und ehemalige Bürgermeister von Kopenhagen plauderte aus dem Nähkästchen über die Liebe der DänInnen zum Velofahren und was es dazu braucht, eine Velostadt zu werden.

Auf einer einstündigen Rundfahrt zu einigen Hotspots des Berner Veloverkehrs äusserte Klaus Bondam sich freundlich und diplomatisch über die Berner Veloverhältnisse: Es würden in Bern sehr viele Menschen Velofahren, Junge und Alte, auch jetzt, an einem Wintertag. Das sei positiv und eine gute Ausgangslage für eine Intensivierung der Velokultur.
Und: An der Veloverkehrsführung sehe man, dass die Absichten der VerkehrsplanerInnen gut seien. Man wolle etwas für die Velofahrenden tun. Aber sehr oft werde es dann nicht konsequent durchgezogen.

Auch bei seinem Vortrag am Abend vor 130 Personen in der Missione Cattolica wiederholte er einprägsam, dass das Velofahren durch gute Verkehrsführung kinderleicht gemacht werden müsse: „Fragen Sie sich immer, ob Sie auf diesen Strassenabschnitt Ihr 12-jähriges Kind fahren lassen würden. Falls nicht, ist die Lösung nicht gut genug.“
Und intuitiv müsse die Veloführung sein. „Wenn ich lange überlegen muss, wo die Verkehrsplaner mich durchschicken wollen, dann fühle ich mich unsicher.“ Nur wenn alle Velofahrenden sich sicher fühlen können, bringen wir mehr Menschen aufs Velo. So die Hauptbotschaft des Velobotschafters aus Kopenhagen.

Präsentation von Klaus Bondam

Medienbericht im 20minuten

Medienbericht in der Berner Zeitung